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Montage

Die Montageautomation ist in hohem Masse kunden- und applikationsspezifisch: Aufgabenstellung, Komponenten, Füge- und Prüfprozesse sind kaum je vergleichbar. Darin liegt die zentrale Herausforderung, die INSYS mit ihrer über 20-jährigen Erfahrung tagtäglich meistert.

Charakteristisch für die Automation sind multiple Zuführungen für unterschiedlichste Teile, die lageorientiert dem Montageautomaten zugeführt werden. Zum Teil werden diese im Zuführprozess vorverarbeitet, zum Teil auf dem Montageautomaten selbst in die gewünschte Form gebracht.

Montageprozesse kombinieren eine grosse Anzahl verschiedenartiger Prozessschritte. Typische Teilprozesse sind neben dem Standardprozess Pick-and-Place die mechanischen Operationen Stanzen, Biegen, Schrauben und Nieten, das Löten und verschiedene Schweissverfahren (Ultraschall oder Laser), Klebe- und Schmierprozesse sowie die optische und nichtoptische Inspektion in Prüfstationen. Dazu kommen das Aufbringen von Schutzfolien, das Beschriften, Etikettieren und Verpacken. Kernelemente sind ferner intelligente, sensorgesteuerte Fügeprozesse in verschiedensten Ausprägungen.

Für das Anlagenkonzept entscheidend ist die zuverlässige Simulation der gesamten Prozesskette in der Angebots- und Konzeptphase. Sie entscheidet über die Anlagenleistung und damit die Wirtschaftlichkeit des Projektes. INSYS setzt dafür eigens entwickelte Simulationsinstrumente ein. Das Repertoire an Möglichkeiten der Prozessparallelisierung, etwa über Mehrfachwerkzeuge und -werkstückträger ist ein zentrales Element in der Anlagenoptimierung. Hinzu kommt der flexible Einsatz von Rundschalttischen, Linearzellen und Robotern im freien Verbund.

 

 

 

Simulation und Konzeption
Das richtige Konzept ist entscheidend! Es ist der Schlüssel zu einer maximalen Anlagenleistung, zu Prozesssicherheit und zur Wirtschaftlichkeit. Unsere Konzeptingenieure verfügen über das langjährige Know How dazu. Die Anlagenkonzeption ist eine gewichtige Vorinvestition der INSYS in der Angebotsphase. 

 
 

Parallelisierung von Prozessen
Werkzeugträger bzw. Verarbeitungsstationen können multipliziert werden, so dass mehrere Baugruppen parallel verarbeitet werden. Die Parallelisierung ist das wichtigste Element der Durchsatzsteigerung in der Automation. 

 
 

Zuführung unterschiedlichster Teile
Die störungsfreie, lageorientierte und vereinzelte Zuführung unterschiedlichster Teile ist eine zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Automation. In der Regel geschieht diese ausgehend von Schüttgutteilen über Rüttelförderer. Seltener sind Teile in bereits palettierter /geordneter Form.

 
 

Robotergestützte Montage
Roboterbestückung von Drucktasten für Folientastaturen mit einem schnellen Scara-Roboter. Die Zuführung der Druckelemente erfolgt über einen Rüttelfeeder. Position und Lage der einzelnen Elemente werden durch ein Vision System als Pick-Daten des Roboters ermittelt. Die Taktzeit für den Gesamtprozess liegt unter 2 sec.

 
 

Integration von Fremdsystemen
Entsprechend der grossen Bandbreite von Teilprozessen sind häufig Fremdsysteme in die Gesamtanlage zu integrieren. Zentrale Themen sind die unterschiedlichen Taktraten der Einzelsysteme und deren individuelle Softwareeinbindung.

 
 

Verkettung von Anlagen
Komplexe Montageprozesse erfordern die Verkettung von mehreren Rundschalttischen oder Linearzellen. Eine ausreichende Pufferung zwischen den Anlagenteilen ist ein zentraler Faktor für die Verfügbarkeit der Gesamtanlage.

 
 

Handling All-Electric (Pick and Place)
Die Substitution pneumatischer Handlingseinheiten durch elektrische bringt wesentliche Vorteile. Prozessoptimierungen erfolgen über die reine Veränderung von Softwareparametern. Damit zeigen elektrische Handlings eine überlegene Flexibilität. Der Wegfall des  Druckluftverbrauches senkt die Betriebskosten deutlich. 

 

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